Versicherungsmakler Wolfgang Bürger
Herrenseestraße 19, 64405 Fischbachtal, Telefon: 06166 9336190

Betriebliche Vorsorge

Wer sagt eigentlich, dass Sie nur soviel verdienen dürfen wie Sie verdienen? 
  
Sie sind eine 400-Euro-Kraft? 
Dann haben Sie als geringfügig Beschäftigte/r in der Regel aufgrund Ihres Einkommens wenig Möglichkeiten, für das Alter eine zusätzliche ausreichende Vorsorge aufzubauen. 
In der gesetzlichen Rente erwerben Sie aufgrund des Einkommens nur sehr geringe Altersversorgungsansprüche. 
An Ihrem Status als 400-Euro-Kraft ist keine Veränderung möglich oder vorgesehen? 
Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wären aber bereit, mehr zu arbeiten, können dies aber nicht, ohne Ihren Status zu gefährden. 
Verbesserung der Altersvorsorge ist wichtig…, aber wie? 
 
Die Lösung heißt minijobrente.


 
Dazu vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit und der Gegenwert für diese Mehrarbeit wird ohne Abzüge in Ihre betriebliche Altersversorgung –minijobrente – eingebracht.
 
Sie sind Minijobber und verdienen zwischen 400,01 und 800 Euro monatlich? 
Auch Mitarbeiter mit geringem Einkommen, die über der Geringfügigkeitsverdienstgrenze liegen, können eine minijobrente in Anspruch nehmen. Auch hier kann eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit vereinbart werden. 

Der Gegenwert für diese Mehrarbeit wird steuer- und sozialabgabenfrei in Ihre betriebliche Altersversorgung – minijobrente – eingebracht. Diese Beiträge sind weder für Sie noch für Ihren Arbeitgeber mit Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen belastet. 

 
In jedem Fall gilt
:
Die Ansprüche gehören sofort Ihnen – sie sind "sofort unverfallbar". 
Die Ansprüche können grundsätzlich zu jedem neuen Arbeitgeber oder bei einem Statuswechsel mitgenommen werden.
 Aufgrund gesetzlicher Regelungen sind sie auch Hartz IV- und pfändungssicher. 

minijobrente bedeutet den Aufbau einer sicheren Altersversorgung nur durch die Investition von Zeit.


 
Zeit für mehr Rente 
 
Worin bestehen die Vorteile der minijobrente für den Arbeitnehmer?
 
Der Arbeitnehmer "investiert" lediglich etwas mehr Arbeitszeit, ohne dass dadurch sein Status als geringfügig Beschäftigter angetastet wird. Er erhält dafür von seinem Arbeitgeber einen Beitrag zur Altersvorsorge.

Der Versorgungsanspruch ist sofort vertraglich unverfallbar, so dass der geringfügig Beschäftigte im Fall seines Ausscheidens aus dem Arbeitsverhältnis die aufgrund der geleisteten Beiträge erworbene Versorgungsanwartschaft auf jeden Fall behält. 

Der Anspruch kann nicht gepfändet werden und ist im Fall einer anschließenden Arbeitslosigkeit nicht auf "Hartz IV-Leistungen" anrechenbar. 

Bei einem Arbeitgeberwechsel kann der Versorgungsvertrag beim Folgearbeitgeber mit dessen Zustimmung fortgeführt werden. 

Auf den Minijobrentenbeitrag sind keine Steuern oder Sozialabgaben fällig. Erst ab Bezug der Versorgungsleistungen müssen auf die Versorgungsleistungen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung und unter Umständen geringe Steuern abgeführt werden. 


3. Worin bestehen die Vorteile der minijobrente für den Arbeitgeber?
Der Arbeitgeber erhält eine erhöhte Arbeitskapazität und damit eine erhöhte Produktivität seines Mitarbeiters. Die Vergütung dieser erhöhten Arbeitszeit erfolgt durch einen Minijobrentenbeitrag, der nicht zusätzlich mit Lohnnebenkosten belastet ist.
Insbesondere spart der Arbeitgeber auf diesen Minijobrentenbeitrag den Beitrag zur Sozialversicherung ein - das sind bei einem geringfügig Beschäftigten immerhin ca. 30 %. Dadurch verringert der Arbeitgeber die Quote für Lohnnebenkosten.
Der Minijobrentenbeitrag ist als Betriebsausgabe in voller Höhe absetzbar. 

Neben diesen materiellen Vorteilen durch Produktivitätssteigerung und Lohnnebenkostenersparnis hat der Arbeitgeber aber auch immaterielle Vorteile, indem er mit dem Angebot einer minijobrente den Arbeitnehmer motiviert und an sich bindet.
Bei größeren Betrieben mit einer hohen Anzahl von geringfügig Beschäftigten sinken durch das Angebot einer minijobrente ferner die für jeden Beschäftigten zu kalkulierenden Regiekosten (Fixkosten je Arbeitnehmer für Abrechnung, Führung, Arbeitsplatz etc.). 


Erlaubnis gem. § 34d, Absatz 1, Gewerbeordnung (Versicherungsmakler) erteilt durch IHK Wiesbaden, Reg.-Nr. D-NNSL-XIQTW-62 | Impressum | Datenschutz